Rollski - Rollerski: Für jeden Stil das richtige Sportgerät
Da der Rollerski Sport seinen Ursprung im Skilanglauf hat, ist es keine Überraschung, dass es beim Rollski verschiedene Stilrichtungen gibt. Die Vorreiter in der Herstellung der Skiroller wie beispielsweise Swenor, Nordic Pro oder One Way sind deshalb stets darauf bedacht, den unterschiedlichen Vorlieben das entsprechende Equipment zu bieten. Und somit haben sich die klassische Technik, das Skating und eine Kombination aus beidem etabliert. Selbstverständlich nicht ohne von den Gerätemarktführern wie Hosprint, Siriro und Jennex mit dem individuell hierfür ausgelegten Ski Roller bedacht zu werden.

Klassischer Rollski und seine Besonderheiten
Der klassische Stil beim Rollski Laufen ist dem Langlauf in Loipen abgeschaut.
Die Beinführung ist parallel zueinander, der Schub erfolgt durch einen nach hinten gerichteten Abdruck des Rollskis. Je nachdem, ob nach erfolgtem Schwung bei paralleler Beinstellung ausgerollt wird oder ob beide Beine ohne Zwischenschritt abwechselnd den Abstoß erzeugen, ist vom Doppelstockschub mit Zwischenschritt oder vom Diagonalschritt die Rede.
Selbstverständlich haben Marve, SRB, Powerslide und andere namhafte Hersteller für diesen Stil auch die passenden Ski Roller mit in der Regel drei Rädern von maximal 100 Millimetern Durchmesser entwickelt. Sie integrieren mindestens auf einer Seite eine Rücklaufsperre. Dies ermöglicht den erforderlichen Vorwärtsdrang.
Zur Befestigung des Fußes am Klassik Rollerski können Skischuhe aus dem Langlaufsport getragen werden, die in der integrierten Bindung einrasten. Stöcke sind obligatorisch.

Skating Technik mit und ohne Stöcke
Insofern der Rollerski Fan kein Freund des klassischen Skilanglaufs ist, sondern die Skating Technik, wie man sie bei Berganstiegen oder beim Biathlon sieht, favorisiert, so kommt er im Rollski Sport beim dortigen Skating Stil voll und ganz auf seine Kosten.
Dabei wird der Vorwärtsdrang nicht durch eine parallele Beinführung induziert, sondern die Bewegungen sind dem Schlittschuhlaufen abgekupfert. Entsprechend stoßen die Füße diagonal ab. Dabei kann der Sportler sich rein auf seine Beinarbeit verlassen, beim so genannten Schlittschuhschritt, oder alternativ Skistöcke zur erhöhten Geschwindigkeit durch unterstützende Armarbeit hinzuziehen.
Der Skating Rollski unterscheidet sich in seinem Aufbau vom Modell für die klassische Variante. So ist er etwas kürzer, hat in der Regel zwischen zwei und vier Rädern und muss in Kombination mit speziellen Skatingschuhen getragen werden. Auch der Stock muss auf das Rollerski Skating abgestimmt sein und ist einige Zentimeter höher als der Klassikstock.
Auch Unentschlossene werden bedient
Wer sich nicht entscheiden kann, ob er nun Klassik oder Skating beim
Rollerski Sport favorisiert, dem wird durch Hersteller wie Ski Skett
und Marwe geholfen. Denn die professionellen Produzenten bieten
Skiroller an, die für beide Techniken geeignet sind. Dabei wird in der
Länge ein Kompromiss gefunden und ein Mittelmaß angeboten. Gleiches
gilt für den Raddurchmesser.
Als Wettkampfsportgeräte sind diese besonderen Roller Ski eher ungeeignet, aber dem Freizeitspaß tun sie keinen Abbruch. Einzig zwei verschiedene Skistocklängen sollten angeschafft werden.
Besonders interessant ist die neue Entwicklung zu sogenannten Cross-Rollski / Skirollern. Hier ist man auf Luftreifen unterwegs auf Wald- und Feldwegen - Sommerlanglauf Cross.